Hilti trotz Frankenstärke auf Kurs

Schaan (FL), 17. September 2015 – In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres konnte die Hilti Gruppe den Umsatz in Lokalwährungen um 4,9 Prozent steigern. In Schweizer Franken nahm das Wachstum um 3,2 Prozent ab. Das Unternehmen ist zuversichtlich, Betriebsergebnis und Reingewinn auf Vorjahresniveau zu halten und damit die angestrebten Ziele für 2015 zu erreichen.

In Lokalwährungen lag das Umsatzwachstum nach acht Monaten in allen Geschäftsregionen im Plus. In Europa konnte der Umsatz um 2,9 Prozent gesteigert werden. Positiv war das Marktumfeld besonders in Nordeuropa, in einigen südeuropäischen Ländern gab es Zeichen der Besserung. Auch Nordamerika konnte in einer gegenwärtig guten Baukonjunktur weiter zulegen (+8,4%). Asien/Pazifik steigerte den Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um 3,8 Prozent. Trotz der weiterhin schwierigen Situation in Russland und der Ukraine wurde in der Region Osteuropa / Mittlerer Osten / Afrika ein Zuwachs von 7,7 Prozent erwirtschaftet. In Latein¬amerika nahm der Umsatz um 6,8 Prozent zu.

„Mit Blick auf unsere Hauptmärkte sind wir vor allem in Nordamerika gut unterwegs. In Europa ist das Wachstum angesichts der immer noch sehr heterogenen Marktlage zufriedenstellend, wir sehen hier aber noch Potenzial weiter zuzulegen. Auch in den anderen Regionen verlief unser Geschäft positiv, obwohl die wirtschaftliche Dynamik etwas nachgelassen hat“, kommentiert CEO Christoph Loos die Umsatzentwicklung. 

Insgesamt resultierte in Lokalwährungen ein Wachstum von 4,9 Prozent. In Schweizer Franken musste aufgrund der negativen Währungseinflüsse wie erwartet ein leichter Rückgang um 3,2 Prozent von CHF 2936 Mio. auf CHF 2842 Mio. verzeichnet werden.

Die anhaltende Frankenstärke schmälerte auch das Betriebsergebnis und den Reingewinn in den ersten acht Monaten, die sich mit CHF 327 Mio. (-8%) bzw. CHF 239 Mio. (-12,3%) unter dem Vorjahrjahreswert bewegten. Trotzdem hält Hilti an seiner Vorwärtsstrategie fest und tätigte auf Basis einer soliden Finanzlage weitere Investitionen in den Bereichen Vertrieb, Produktentwicklung und Services. Unter anderem nutzt Hilti die zunehmende Digitalisierung in der Baubranche für neue Softwarelösungen, welche die Interaktion mit den Kunden verbessern und deren Arbeitsprozesse effizienter gestalten. Die Ausgaben für Forschung & Entwicklung erhöhten sich dementsprechend im Vorjahresvergleich um 6,3 Prozent auf CHF 152 Mio., der Personalbestand stieg auf 22 780 Mitarbeitende (+3,8%).

„Die Aufwertung des Schweizer Frankens ist auch für uns eine Belastung, keine Frage. Dennoch weichen wir nicht von unserem Kurs ab und investieren weiter in strategisch wichtige Bereiche. Trotz Unsicherheiten in einigen Märkten und anhaltender Währungsvolatilitäten rechnen wir damit, Betriebsergebnis und Reingewinn in etwa auf Vorjahresniveau halten zu können“, so der Ausblick von CEO Christoph Loos.

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